Vom Schreiben zur Buchmesse: Meine Selfpublishing-Reise und wie BookJourney entstand

Vom Schreiben zur Buchmesse: Meine Selfpublishing-Reise und wie BookJourney entstand

Es fing mit einer Idee an. Wie wahrscheinlich bei den meisten von euch.

Eine Fantasy-Geschichte, die sich anders anfühlen sollte als das, was ich in letzter Zeit gelesen hatte. Nicht die große Liebesgeschichte im Mittelpunkt, sondern Freundschaft. Found Familie. Menschen, die füreinander eintreten, auch wenn die Welt um sie herum brennt. So entstand Sturmfeuer.

Ich habe geschrieben, überarbeitet, wieder geschrieben. Irgendwann hatte ich ein Buch. Und dann dachte ich: jetzt kommt der schöne Teil.

Ich lag falsch.


Die Zweifel nach dem letzten Satz

Das Schreiben ist der erste Schritt. Du sitzt allein vor dem PC, du kennst deine Geschichte, du weißt warum sie dir wichtig ist. Aber der Markt weiß das nicht. Und er wartet auch nicht darauf, es herauszufinden.

Das klingt hart, ist aber einfach die Realität: Es erscheinen täglich hunderte neue Bücher. Die großen Verlage haben Vertrieb, Pressearbeit, Beziehungen zu Buchhandlungen und den Platz in den Schaufenstern. Als Selfpublisherin habe ich — mich. Meinen Newsletter. Meine Social-Media-Kanäle. Und sehr viel Eigeninitiative.

Ich erinnere mich gut an den Moment, als ich zum ersten Mal auf Amazon nach Büchern mit ähnlichen Themen gesucht habe. Die Suchergebnisse fühlten sich an wie eine Wand, gegen die ich mit Vollgas gefahren bin. Nicht weil mein Buch schlechter war, sondern weil es schlicht niemand zu sehen bekam.

In solchen Momenten zweifelt man. Daran, ob die Geschichte gut genug ist. Ob man gut genug ist. Ob der ganze Aufwand irgendeinen Sinn ergibt. Ich kenne dieses Gefühl gut. Und ich weiß, dass ich damit nicht allein bin.


Der Moment, der alles veränderte

Nach etwa zwei Jahren im Selfpublishing wurde mir klar, wo Lesende und Bücher wirklich zusammenfinden: auf Messen und Events. Nicht am Bildschirm, nicht im Algorithmus, sondern wenn jemand ein Buch in die Hand nimmt, reinliest und sagt: Das nehme ich mit.

Durch meine Tätigkeit bei der Stuttgarter Buchmesse und beim Rabbit-Literaturförderverein bin ich regelmäßig auf genau solchen Veranstaltungen unterwegs. Ich erlebe, wie Lesende staunen, wenn sie merken, was der Selfpublishing-Bereich zu bieten hat. Wie sie Bücher entdecken, die sie auf keiner Bestsellerliste gefunden hätten.

Und irgendwann stellte ich mir die Frage, die ich mir viel früher hätte stellen sollen:

Warum tue ich das nicht auch für andere?


Eine Idee, die umgesetzt wurde

Die Idee zu BookJourney lag ehrlich gesagt lange in einer Schublade. Nicht weil ich sie vergessen hatte, sondern weil zwischen einer guten Idee und ihrer Umsetzung meistens noch sehr viel Arbeit steckt — die man erstmal bereit sein muss zu leisten.

Jetzt bin ich es.

BookJourney – Schick dein Buch auf Reise ist meine Antwort auf ein Problem, das ich selbst kenne. Ich nehme Bücher von Selfpublisher*innen und Kleinverlagen mit auf Buchmessen und Events, stelle sie dem Publikum vor und bringe sie direkt zu den Lesenden. 

Die erste Station wird die Buchrausch in Wels, Österreich, sein — am 20. und 21. Juni 2026. 


Mehr als ein Messestand

Parallel dazu ist der BookJourney-Shop ein fester Ort für Bücher, die auf den großen Plattformen untergehen. Bei Amazon, Thalia oder Hugendubel kämpfen Indie-Titel um Sichtbarkeit. Hier haben sie Platz und werden gefunden.

Das ist kein Versprechen, dass alles einfach wird. Ich weiß selbst, wie zäh dieser Weg ist. Aber ich glaube daran, dass gute Bücher gefunden werden können, wenn man ihnen die richtige Bühne gibt.


Was das für dich bedeutet

Wenn du als Selfpublisher*in oder Kleinverlag daran interessiert bist, dein Buch auf Reise zu schicken - melde dich über mein Kontaktformular. Ich freue mich auf Bücher aus allen Genres: Fantasy, Romantasy, Thriller, Liebesroman.

Und wenn du einfach nur lesen möchtest: Im Shop findest du bestimmt einen Titel, der zu dir passt.

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